Der Name steht für robuste Bikes: Die Firma Yeti in Los Angeles wurde 1985 von dem Kalifornier John Parker ins Leben gerufen. Der ehemalige Motorrad–Rennfahrer und Ex–Schweiß–Techniker in der Special–Effects–Abteilung der Disney–Studios baute mit "Frank the Welder" (FTW) und Chris Herting 1989 fast 1000 Bikes. 1990 wollen sie die Produktion vervierfachen.

bike: John, sind eure Räder wirklich stabiler als andere Bikes ?
Parker: Ich glaube schon. Wir benutzen keine Rohrsätze aus Japan, sondern kaufen unser Material von einem amerikanischen Hersteller von Flugzeug–Stahlrohren. Dieser Stahl ist für den Flugzeug–Einsatz besonders hitzebehandelt und mehrfach getestet.
bike: Eure Rohre sind also nicht konifiziert ?
Parker: Richtig. Das Material ist zwar nicht ganz so leicht wie zum Beispiel Tange–Rohre, aber dafür doppelt so stabil.
bike: Inwiefern trägt euer Rahmendesign zur Stabilität bei ?
Parker: Wir verwenden einen speziellen Hinterbau, der aus einem Stück gebogen wird. Diese Konstruktion weist weniger Schweißstellen auf und ist extrem verwindungssteif.

bike:Warum legt ihr soviel Wert auf Heavy Duty ?
Parker: Ich finde, ein Mountain Bike sollte bombensicher sein. Es muß im Training und in vielen Rennen extremen Belastungen standhalten. Du mußt voll überzeugt sein, daß es durchhält. Bei einem Leichtbau–Bike ist früher oder später ein Bruch vorprogrammiert. Man sollte am Tretlager ein Verfallsdatum einstanzen.
bike: Ihr habt ein neues Modell mit hochgezogenen Kettenstreben. Wie wird das Bike von Euren Kunden akzeptiert ?
Parker: Die Nachfrage hält sich etwa die Waage. Das konventionelle Bike ist um etwa 200 Gramm leichter – dafür hat das Elevated–Chainstay–Bike einen kürzeren Hinterbau, sehr gute Reifenfreiheit und keine Probleme mit der Kettenlinie.

 TOP   |    HOME   |    Traum Fabriken   |    Testberichte   |    Classic Bikes 2